PRESSE
Augsburger Allgemeine vom 28. März 2015
Die Augsburger Domsingknaben gestalteten das musikalische Rahmenprogramm   |   Foto: Bernhard Gastager
EHRENBüRGER WALTHER SEINSCH:
DAS HAT IHM AUGSBURG ZU VERDANKEN
Dem langjährigen FCA-Präsidenten Walther Seinsch wurde
am 27. März die Ehrenbürgerwürde der Stadt Augsburg verliehen.
Das hat er aus vielen Gründen verdient - ein Kommentar.

Von Michael Hörmann

Im Kreis der FCA-Fans fühlte sich der langjährige FCA-Präsident Walther Seinsch besonders wohl. So war es auch kein Wunder, dass am Freitagabend zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Walther Seinsch viele Vertreter der Fan-Klubs gekommen waren. Für den 73-jährigen erfolgreichen Unternehmer, der sich Ende der neunziger Jahre aus dem Geschäftsleben verabschiedet hat, war die Zeit in Augsburg mit vielen Emotionen verbunden. Auch wenn Seinsch nicht mehr in Augsburg lebt, hat er mit seinem Engagement der Stadtgesellschaft sehr viel gegeben.

Das „Wir-Gefühl", das der Fußballverrückte gerne im Sport vermittelte und vorlebte, kam immer stärker in anderen Feldern an. Augsburg gewann nicht nur wegen der sportlichen Erfolge des FCA bundesweit an Wahrnehmung. Entscheidend ist zudem, dass ein neues Selbstbewusstsein in der Stadt eingezogen ist. Daran hat Walther Seinsch maßgeblich Anteil.

Langjähriger FCA-Präsident Walther Seinsch ist ein verdienter Ehrenbürger

Bei aller Begeisterung für den FCA darf nicht übersehen werden, dass Seinsch sozial engagiert ist. Die Stiftung Erlebnis, die er gemeinsam mit Ehefrau Ingrid ins Leben rief, ist ein Zeichen dafür. Die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus ist dem Ehrenbürger ein wichtiges Anliegen. Oberbürgermeister Kurt Gribl hat dies in seiner Laudatio unterstrichen. Zu Recht. Walther Seinsch ist ein verdienter Ehrenbürger.