

Über das Werk
Die Missa Salisburgensis à 53 voci von Heinrich Ignaz Franz Biber gilt als ein Meilenstein der sakralen Musikgeschichte. Die Uraufführung fand 1682 im Salzburger Dom anlässlich des 1100-jährigen Bestehens des Bistums Salzburg statt. Mit ihrer gigantischen Besetzung – 16 Vokal- und 35 Instrumentalstimmen und einer üppigen Continuo-Besetzung – sowie der Anordnung in acht Chören repräsentiert die Missa Salisburgensis die barocke Prachtentfaltung in ihrer reinsten Form.
Paul McCreesh (1998): „Wie der Mount Everest die Bergwelt zu seinen Füßen, so überragt die Missa Salisburgensis das Reich der mehrchörigen Musik – das Nonplusultra im klanglich-räumlichen Ausdruck göttlicher und weltlicher Macht.“



